Such dir deine eigene Challenge

30-Tages-Challenge: Welche Herausforderung ist was für dich?

Zwölf Monate – zwölf Mal eine 30 Day Challenge. Das ist mein Jahr 2019.

Aber jeder Mensch hat seine eigenen Baustellen an denen er arbeiten will und Vorstellungen, was für ihn erstrebenswert ist. Daher kann es sein, dass du dich in meinen 30 Day Challenges nicht wiederfindest, da sie dir zu ambitioniert oder möglicherweise auch nicht ambitioniert genug sind.

Du hast aber auch das Gefühl, du möchtest ein bisschen ausbrechen und willst aus dem täglichen Hamsterrad heraus. Wenn du dich also auf eine Reise zu dir und deinen eigenen Gewohnheiten begeben willst, kann ich dir noch ein paar weitere Challenges empfehlen.

Welche würdest du wählen?

Bisher noch keine Ahnung? Dann lies weiter.

Denn im Folgenden möchte ich dir ein bisschen Starthilfe geben und einige weitere Ideen vorstellen.

Vielleicht ist auch eine für dich dabei?

Wichtig ist, dass du eine Challenge wählst, die zu dir passt und dich auch nicht gleich überfordert. Stelle dir folgende Fragen:

  1. Wer kann das Vorgenommene 30 Tage durchziehen?
  2. Wenn du daran denkst, wer vornehmlich stolz auf dich ist, wenn du es durchziehst: Wer wäre das?
  3. Wer profitiert von dieser Challenge?
  4. Wer muss dich dafür in den Arsch treten?

Wenn du auf alle Fragen mit einem lauten Ich geantwortet hast, dann hast du die richtige Herausforderung gefunden.

Welche Challenge wählst du?

Folgende Challenges könnten dich beispielsweise jeden Tag, nach einem Monat oder auch nach einem Jahr um eine positive Gewohnheit reicher machen.

Iss einen Monat kein Fleisch

Vorschlag Nummer 1: Esse einen Monat kein Fleisch. Foto: Christin
Vorschlag Nummer 1: Esse einen Monat kein Fleisch, sondern lasse die Kühe im Stall.

Wenn du ein überzeugter Carnivore bist und wie man so schön sagt, Fleisch dein Gemüse ist, solltest du diese Challenge unbedingt mal ausprobieren. Dadurch kannst viel an deinen eigenen Ernährungsgewohnheiten entdecken und möglicherweise überdenken.

Massentierhaltung, unethische Lebensbedingungen der Tiere sind die Argumente, für das Tierwohl. Gesundheitsbedenken durch den Verzehr von zu viel tierischem Fett und Eiweiß sind die gesundheitlichen Pro-Argumente. Oder dich treibt einfach der Wille, dir einmal selbst etwas zu beweisen. Alles spricht dafür mit der Veggie-Challenge zu beginnen.

Ich für meinen Teil lebe als Vegetarierin gut mit dieser 356 Tage-Fleischlos Ernährungsweise.

Wenn du eine besondere Herausforderung suchst, dann ernähre dich einen Monat vegan… Hier gibt es eine 30 Tage Challenge von Attila Hildmann, Deutschlands umstrittensten Veganbuchautor. Schau hier mal rein:

Vegan for fit Die Attila Hildmann 30-Tage-Challenge. Vegetarisch und cholesterinfrei zu einem neuen Körpergefühl von Attila Hildmann*

Koche jeden Tag ein neues Gericht

Koche dir jeden Tag eine Mahlzeit, am besten frisch und abwechslungsreich. Foto: Pixabay
Koche dir jeden Tag eine Mahlzeit, am besten frisch und abwechslungsreich.
Foto: Pixabay

Bist du jemand, der die Nummer des Pizzadienst auf Kurzwahl gespeichert oder als Digital Native die Apps der landläufigen Lieferdienste auf seinem Smartphone geladen hat? Dann ist folgende Challenge eine Empfehlung für dich.

Koche dir jeden Tag ein frisch gekochtes Essen, am besten gesund und abwechslungsreich. Um zu starten, könntest du dich zum Beispiel mit einem Freund oder einer Freundin verabreden. Gemeinsam einkaufen macht mehr Spaß und dass gemeinsame Kochen eines Gerichtes aus einem Kochbuch geht so noch besser von der Hand. So ist der Start in die Challenge ein Leichtes.

Wenn du selten kochst und vielleicht gar nicht kochen kannst, überfordere dich nicht direkt. Fange mit den Basics wie Spiegelei oder Nudeln mit Tomatensoße an. Ein Kochbuch für Anfänger hilft dir dann dabei jeden Tag tolle und einfache Gerichte zu entdecken.

Vielleicht gefällt dir das Ritual des Kochens dann so gut, dass du weitermachst und immer besser wirst.

Wenn du bereits kochen kannst, aber merkst, dass es bei dir immer das selbe gibt, ist das auch eine Möglichkeit neue Anstöße zu bekommen.

Plastik-Fasten

Wo kannst du deinen Plastikverbrauch eindämmen?

Foto: Pixabay

Mache eine Woche/einen Monat Plastik-fasten Weißt du, das jeder deutsche Bürger circa 37 Kilogramm Plastikmüll verursacht? Was könntest du tun, um deine 37 Kilogramm etwas oder erheblich zu reduzieren? Versuche dich an dieser Challenge, indem du bewusster einkaufst und dabei wesentliche Entscheidungen triffst.

Ein kleines Beispiel: Müssen es die Äpfel in der Plastiktüte sein oder nimmst du die uneingepackten und steckst sie in den mitgebrachten Beutel aus Jute oder Netz. Diese kannst du wiederverwenden und sparst die obligatorische Plastiktüte. So bietet ein großer deutscher Supermarkt diese Beutel mittlerweile in seinem Sortiment an.

Reduziere deinen Plastikkonsum soweit wie es für dich machbar ist. Wenn du zum Beispiel Medikamente nehmen musst oder Sex mit der Freundin / dem Freund nicht ungeschützt haben willst, ist diese Ausnahme erlaubt.

Fakt ist aber, dass jede kleine Anpassung in deinem Leben viel an Plastik spart.

Weitere Beispiele für Challenges

Es gibt noch so viele Challenges, die es sich lohnt zu entdecken.

  • Trinke jeden Tag mindestens zwei Liter
  • Trinke einen Monat keinen Alkohol
  • Lächele jeden Tag jemand an
  • und und und

Es gibt fast so viele Tage im Jahr, wie es Ideen gibt.

Weitere Inspirationen findest du in dem Buch „The Big Book of Challenges. Entdecke dich neu“*. Ich habe mir dieses Buch Anfang des Jahres als Inspirationsquelle gekauft. Die Challenges, die empfohlen werden, sind gut umsetzbar, da viele Tipps zur Durchführung gegeben werden. So kann man auch seinen Fortschritt einzeln tracken.

Durch die kreative und übersichtliche Gestaltung habe ich auf jeden Fall beim Durchblättern bereits wieder Lust bekommen, weitere Herausforderungen zu planen.

Doch alles nacheinander…

Das Buch, geschrieben von Sabine Hausmann, hilft mir auf jeden Fall mit einigen Tipps und Tricks bei dem Umsetzen vieler meiner eigenen Gewohnheiten und Challenges.

*Diese Links sind Affiliate Links. Ich verlinke auf Produkte bei Amazon, da ich davon ausgehe, dass sie auch dir helfen könnten. Wenn du darauf klickst, und dich dazu entschließt, das Buch zu kaufen, verdiene ich als Amazon-Partner an qualifizierten Verkäufen. Danke dafür!

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