Authentic You

Der Schein trügt – oder?

Ich erzähle Dir heute etwas über mich

Hi, ich bin Christin!

Auf diesem Foto bin ich circa 10 Jahre alt und ich man könnte mich als ein unauffälliges und liebes Mädchen sehen. Man hätte wohl meinen können - ich bin schüchtern. Doch der Schein trügt…

Christin als Kind Wer bin ich wirklich  768x1054 - Der Schein trügt - oder?
Ich, Christin als 10 Jähriges Kind. Süß, oder?

Wo fange ich an?

Dort wo es begann.

Meine Kindheit verbrachte ich auf der anderen Seite einer Mauer in einem System in dem Individualität nicht gern gesehen war, ja eine eigene Meinung sogar gefährlich sein konnte. Ich lernte sehr früh, dass es besser ist nicht aufzufallen und lieb und nett zu sein. Zu lächeln und meine eigenen Gefühle besser nicht herauszulassen.

Glaubenssätze wurden geprägt, wie „Ich muss lieb und nett sein, sonst mag man mich nicht„.

Ich habe bereits als Kind viel wahrgenommen, was um mich herum war. Ich war ein empathisches und hochsensibles Kind. Ich nahm alles wahr, jede Emotion in meiner Umgebung, jede Stimmung im Raum. Dazu lernte ich sehr schnell und nahm alles auf wie ein Schwamm. Um nicht alles so sehr an mich und in mich hereinzulassen, wurde die Kontrolle mein stetiger Begleiter. Zum einen, um mich vor all den Eindrücken zu schützen und zum anderen um, zu funktionieren.

Ich zog mich zurück, ich wurde zur Träumerin, zum Bücherwurm, zu einer Elfenbeinturm-Erschafferin. Ich lebte in meiner eigenen Welt. Ich schuf mir lieber ein Utopia, statt in dieser Welt zu sein.

Ich versteckte mich hinter einer Maske

So setzen ich mir früh eine Masken auf. Dies tun wir, um uns entweder zu verstecken oder um angenommen zu werden. Umso mehr wurde ich als schüchtern gelabelt, doch das war ich eigentlich nicht.

Ich war einfach anders

Ich hörte oft ich sei schüchtern und manchmal auch übersensibel. Ich fasste langsam und selten Freundschaften und wenn dann hatte ich oft das Gefühl, dass sich meine Freunde irgendwann von mir abwendeten. Ich wurde zum Einzelkämpfer und einsamen Wolf. Warum wusste ich damals nicht. Ich war anders und passte nicht so wirklich rein. Warum ich Zeit meines Lebens immer wieder mit Unverständnis anderer konfrontiert wurde, erkannte ich erst in den letzten Jahren, als ich das Human Design System kennen lernte: Ich war einfach anders der Großteil der Menschen um mich herum. Ich war ein Manifestor. Der Typ macht nur knapp 7 Prozent aller Menschen aus.

Eine Manifestor-Aura fühlt sich anders an, sie ist fast undurchdringlich und stößt ab. Durch diese Ebene werden Manifestoren häufig missverstanden und wir Manis reagieren bewusst oder unbewusst auf diesen Umstand: Sie ecken entweder rebellisch an oder ziehen sich selbst zurück und machen ihr eigenes Ding, wenn auch im Stillen. Ich gehörte wohl zur letzteren Gruppe.

Ich sah die Welt ein bisschen anders: verträumter, philosophischer und ich fühlte mich auch zu Spiritualität hingezogen. Leider sind dies wie ich lernte keine Dinge, mit denen man laut allgemeiner Ansicht „erfolgreich“ wird. Also versuchte ich mich hier anzupassen und stellte meine Spiritualität ab. Um dazu zu gehören und um nicht noch mehr aufzufallen, machte ich mich klein.

Von klein machen und wahrer Größe

Aber ich bin und war nie klein. Nie im Geiste und schon längst nicht im physischen Sinn. Zu meiner Einschulung war ich fast die Größte in der Klasse. Ich hatte so viel in mir, das raus wollte und seinen extra Space verlangt hat.

Nach einem Umzug in ein anderes Bundesland setzte mit 11 Jahren eine neue Phase in meinem Leben ein. Ich kam mitten in einem laufenden Schuljahr in eine neue Klasse. Auch hier fand ich als Neuling wieder kaum Anschluss. Ich lernte hier den Glaubenssatz: „Ich bin allein und keiner interessiert sich für mich.“ Dabei sehnte ich mich so sehr nach Verbindung und wahrer Freundschaft. Was ich jedoch auch lernte ist Selbstständigkeit und dass ich mich immer auf mich selbst verlassen kann.

A new Christin is born?!

In Bayern begann dann auch eine wichtige und wirklich erfüllende Zeit für mich. Als heranwachsende Frau konnte all meinen Begabungen und Interessen nachgehen und mich darin ausprobieren.

Ich war schon immer sehr kreativ und liebte es mich künstlerisch auszudrücken. Ich malte und zeichnete für mein Leben gern, ich schrieb, ich begeisterte mich fürs Theaterspielen, das Musik machen aber auch für Philosophie und Literatur. Ich war tatsächlich multibegabt und -interessiert. Das überraschte mich nicht, aber ganz viele Menschen um mich herum. Das Mädchen das lange Zeit als ruhig und schüchtern galt, konnte auf einmal auf die Bühne und komplett aus sich heraus gehen

Christin auf der Bühne - Der Schein trügt - oder?
Ich (links) im Stück "Das Gauklermärchen" von Michael Ende.

Ich tat einfach alles worauf ich Lust hatte: Ich erinnere mich an ein Schuljahr in dem ich Chefredakteurin der Schülerzeitung war, in der Theatergruppe spielte, im Chor sang und besuchte ein Philosophie-Wahlkurs besuchte, in dem wir mein Lieblingsbuch Sophies Welt lasen. Ohne dass meine Noten litten. Just like that, ich will gar nicht angeben, ich will nur sagen, ich habe machte es mit Freude getan und ich war zufrieden damit. Ich konnte mich ausdrücken – mein Ding machen!

Was lernen wir aus der Geschichte?

Schüchternheit ist ein Label. Oft nennen wir jemanden, vielleicht sogar unsere eigenen Kinder, schüchtern.

Und was passiert? 

Sie werden anders behandelt und das prägt sie mehr, als wenn sie einfach sie selbst sein dürften. Sie werden an Verhaltensweisen gewöhnt, die ihnen vielleicht gar nicht entsprochen hätten, wenn man sie nicht „gelabelt“ hätte.

Deswegen finde ich es wichtig immer mal wieder die Label und Glaubenssätze zu reflektieren, die die Welt uns oder die wir uns selbst gegeben haben.

„Ich bin schüchtern“, ist ein Satz, den ich umso mehr glaube, je häufiger ich ihn höre. Je mehr ich glaube, ich bin schüchtern, desto weniger traue ich mir selbst zu. Umso weniger ich mir selbst zutraue, desto weniger scheint mein Licht.

Ein Glück für mich, dass ich in meinem Leben auch Anderes kennenlernen durfte und ich die richtigen Menschen um mich hatte, die mich erkannten.  

Was wir lernten, sind wir nicht unbedingt

Ich erzählte Dir bereits von den Glaubenssätzen, die ich in meinem Leben aufgebaut habe. Wir alle haben gute wie schlechte Überzeugungen. Hinderliche sind häufig der Grund, warum wir uns zurückhalten und nicht das Leben leben welches wir uns eigentlich wünschen. Wir nehmen unbewusst etwas an, was nicht ganz uns entspricht oder sogar wesentliche Eigenschaften unterdrückt.

Daher ist es mir als Coach wichtig, den Menschen unter all den Zwiebelschichten von Überzeugungen und Blockaden sichtbar zu machen und ihn zu befreien für ihr wahres Ich. In ihrer ganzen Kraft und Schönheit.

Sehr früh in meiner Ausbildung zum Coach wusste ich, dass ich mich auf die Auflösung von solchen Blockaden spezialisieren wollte. Als systemischer Coach lernte ich zunächst Glaubenssätze auf die „klassische“ Art und Weise zu lösen. Ich suchte aber noch nach einer geheimen Zutat, die das Auflösen intuitiver und effizienter machte. Mit der energetischen Heilmethode Theta Healing fand ich genau das – ein Tool zum gezielten Austausch von hinderlichen Glaubenssätzen auf energetischer, physischer und spiritueller Ebene.

Glaubst Du auch, dass so viel mehr in Dir steckt, als Du derzeit sehen kannst oder fühlst Du Dich fremd in Deinem eigenen Leben? Reagierst Du manchmal auf eine Weise, die Du nicht verstehen kannst? Willst Du auch Deine wahre Größe leben?

Dann schreibe mir gerne eine E-Mail oder buch Dir eine kostenfreie Heart-2-Heart-Session über das Buchungstool Calendly. Lass uns gemeinsam ergründen, wie ich Dich unterstützen kann. 

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